Inspiration bitte!

Warum es gilt neugierig zu bleiben

Ich hatte das große Glück diese Woche bei der wunderbaren Andrea Wendt (Anwendtbar *Werbung, weil großartige Frau) einen Workshop zu besuchen. Der Workshoport war ein kleines Café, welches an eine Gärtnerei angrenzt. Ich kannte das Café bereits, weil wir dort die Stiftgeschwister mal gegründet haben. Aber das ist eine andere Geschichte. Im Workshop ging es darum, mit dem Stift das eigene Herz zu entdecken. Das Seminar war für Jedermann, und so freute ich mich schon, wieder neue Menschen kennenzulernen.

Mut ist Inspiration

Als wir in den Workshopraum kamen, viel mir ein gut gekleideter älterer Herr auf. In der Vorstellungsrunde erzählte Werner, dass er seit 15 Monaten, aufgrund körperlicher Leiden, im Heim um die Ecke wohnt. Das Café Spruchreif ist zu seinem Stammcafé geworden. Er ist immer an einem bestimmten Wochentag da und genießt die Atmosphäre. Und er liebt die Angebote des Cafés, und so meldete er sich zu dem Workshop von Andrea an.

Mich hat das zutiefst beeindruckt. Wie oft hört man, dass sich Menschen aufgeben im Altern. Gerade wenn Sie ins Altersheim „müssen“! Man hörte Werner an, dass es auch für ihn ein harter Schritt war, aber dieser Mann beeindruckte mich einfach zutiefst. Er war alleine bei diesem Workshop. Jetzt kann sich ja jeder von uns ja mal kurz selbst hinterfragen, wie wir uns fühlen, wenn wir alleine zu einem Workshop, einer Party oder sonst wo hin, mit vielen Fremden Menschen gehen… ja genau. DAS ist mutig! Eine richtige Inspiration.

Aber nicht genug. Werner erzählte, dass er nie der große „Maler“ war, er schreibt lieber. Doch er freute sich über jede Anleitung von Andrea, strahlte mich an, als ich mein Bild mit der Gruppe teilte und ermutigte mich sogar mehr zu machen. Er teilte mittendrin ein Gedicht, welches er spontan geschrieben hatte und später meiner Stiftschwester Andrea sogar schenkte. Und bei all dem wirkte er, als sei er Anfang 50. Er war einfach beeindruckend.

Warum erzähle ich dir heute diese Geschichte? Nun, ich finde sie macht Mut für so viele Dinge.

       1. Lerne etwas Neues (egal wie alt du bist)

Es ging nicht darum am Ende Picasso zu sein. Es ging darum sich auf etwas neues einzulassen und den eigenen Horizont zu erweitern. Werner hat schon so viel in seinem Leben erlebt und doch hatte er den größten Spaß etwas neues auszuprobieren. Neugierde, der Schlüssel für Träumer!

        2. Neue Menschen = Neue Inspirationen

Ich gebe es zu, ich bin wirklich nicht gut im „neue Menschen kennenlernen“ (siehe hier haha) aber am Ende ist es immer unglaublich schön die Geschichten der Anderen zu hören und jemanden wie Werner kennenzulernen. Was ist denn das schlimmste was passieren kann? Alle sind doof.. ja okay, dann war es ein verschenkter Tag, aber du hast bestimmt trotzdem was gelernt. Im besten Fall jedoch, und das wird in der Regel der Fall sein, lernst du beeindruckende Menschen kennen. Ob nur für den Tag oder länger, das entscheidest du :)

        3. Zeit für dich

Es tat so unglaublich gut mal wieder den Stift in die Hand zu nehmen und zu zeichnen. Abzuschalten. Den inneren Kritiker mal kurz in eine Kiste zu sperren. Das passiert grad viel zu selten. Wenn du dich zu einem Workshop oder Kurs anmeldest, zwingst du dich selbst. Manchmal muss es ein fester Termin sein, damit du all deine Termine mal vergisst.

Also, Danke Werner für deine Inspiration! Ich nehme mir fest vor auch genau so zu werden. Neugierig aufs Leben. Bereit dazu eigene Grenzen zu überschreiten und dabei auch eine Inspiration für andere zu sein.

Und was ist mit dir? Bist du bereit?

Sina

Deine Traumverwirklicherin

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Sina Zeimert
Sina ZeimertMentorin & Coach für Traumverwirklichung
Damit aus einem „später“ ein „jetzt“ wird. Bist du bereit deine Träume in Ziele zu verwandeln? Ich helfe dir dabei!
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