Innere Kündigungsfrist!

Kündigen ja oder nein – Deine Anleitung

Du merkst es schon lange, versuchst es zu verdrängen, aber irgendwann läuft deine innere Kündigungsfrist doch ab. Zeit für Veränderung! Aber, raus aus der Sicherheit? Und was soll ich dann tun? Was ist wenn ich nichts gleichwertiges (vor allem finanziell) finde? Heute dreht sich alles um deine berufliche Neuorientierung, im Kopf und vor allem im Herzen.

Herz und Kopf im erbitterten Kampf – die innere Kündigungsfrist –

Glaub mir, ich weiss genau wie es dir gerade geht. Im Herzen trägst du einen Wunsch nach Veränderung mit dir, aber dein Kopf fragt dich, ob du noch ganz bei Sinnen bist. „Dir geht es doch an sich gut dort wo du bist!“ sagt das Hirn, aber das Herz kaut währenddessen auf den Fingernägeln rum und weiss es eigentlich besser. Eine Uhr – die innere Kündigungsfrist – läuft unbarmherzig ab. Am Ende steht eine Entscheidung an. Hinnehmen wie es ist, 9 to 5, den Job (weiter) machen wie bisher, mit der Aufgabe, dem Umfeld, dem Chef leben oder von neuem starten, etwas wagen, Freiheit schnuppern, Abenteuer und Ungewissheit. 

Die Entscheidung die eigentlich schon klar ist, oder?

Seien wir ehrlich, eigentlich weißt du, dass du schon gekündigt hast. Zumindest in deinem Herzen. Und doch, der Schritt wirklich zu gehen, ist nicht einfach, denn oft ist ja auch „eigentlich alles ok“. So ging es mir auch. Ich habe meinen Job und mein Umfeld geliebt. Es war nichts falsch daran! Innerlich merkte ich trotzdem, dass ich „mehr“ wollte. Ich wollte „anders“ und ich wollte „neu“. Geht es dir auch so? Vielleicht bist du auch gerade unglücklich in deinem Job und du suchst einfach einen Weg raus? Die innere Kündigungsfrist ist leider sehr geduldig. Es gibt keine wirkliche Deadline und das ist genau das Problem. Aufschieberitis mit dem eigenen Glück, denn diese Entscheidung kann nur von einem getroffen werden: Von dir! Niemand sonst gibt dir dafür eine Deadline. Die erste Entscheidung ist also, eine Entscheidung zu treffen. Die Wahl ist die Folgende:

  1. Kündigen
  2. Nicht kündigen

Ganz simpel! Am Ende läuft es genau auf diese zwei Optionen raus. Der Weg dahin ist dein Problem. Das was „dranhängt“ hält dich davon ab. Nennen wir es das schwebende Unheil von „Aber-was-ist-wenn…“

Dein Entscheidungsprozess

Ich gebe dir heute eine Anleitung um deine Entscheidung treffen zu können. Denn ein Teil davon, dass du nicht zufrieden bist ist, dass du keine Entscheidung triffst. Wenn du einmal ganz klar diesen Prozess durchlaufen hast und am Ende zu der Entscheidung kommst deinen Job zu behalten, weil die Vorteile überwiegen, dann ist das eine bewusst getroffene Entscheidung und du kennst die Gründe dafür ganz genau! Die Logik dahinter gibt dir dann auch wieder ein gutes Gefühl, denn du WEISST, dass du für dich die beste Entscheidung getroffen hast.

Bist du bereit für dich zu wählen?

  1. Ein Termin mit dir selbst – Die innere Kündigungsfrist hat Geduld, das haben wir eben schon geklärt, deswegen ist es Zeit dass du dir selbst eine Frist setzt. Schau nach einem Termin an dem du Zeit hast, ungestört bist und dir bewusst Zeit blockst, um zu recherchieren bzw. diesen Entscheidungsprozess zu durchlaufen. Zwischen Tür und Angel entscheidet man selten für die eigene Zukunft (fühlt sich wahrscheinlich auch nicht gut an ;)

  2. Notiere dir was alles für deinen aktuellen Job spricht, schau dabei auch in die Vergangenheit und die Zukunft.

  3. Notiere dir all das was dagegen spricht. Berücksichtige auch hier die Vergangenheit und die Zukunft.

  4. Highlighte alles auf der Liste, was dir besonders wichtig ist. Keine Sorge, wenn du über die Liste gehst hör einfach auf dein Bauchgefühl. Das hat nicht immer etwas mit Rationalität zu tun!

  5. Alternativen – Welche Alternativen hast du? Notiere alle Möglichkeiten. Alle – auch die, in deinem Job zu bleiben.

  6. Was bedeuten diese Alternativen? – Hast du evtl. weniger Geld? Wenn ja, wie viel weniger? Würde dir das noch reichen? Hast du Möglichkeiten das durch einen Nebenjob auszugleichen oder würdest du für ein „besseres Leben“ auf Annehmlichkeiten wie Abo’s oder Essen gehen verzichten?

  7. Worst Case – Was ist das Schlimmste das dir passieren kann wenn du kündigst? Ein Jahr Arbeitslosengeld? Wie hoch ist das, kommst du damit aus? Ein Umzug und du kennst keinen? Wie könntest du jemanden kennenlernen?…

  8. Bewertung – Schau auf all die Alternativen und bewerte sie. Meistens weisst du beim drauf gucken, schon vom Bauch her, was die richtige Entscheidung ist.

  9. Triff eine aktive Entscheidung – Jetzt ist es soweit. Überspring diesen Schritt nicht! Gerade wenn du dich dafür entscheidest in deinem Job zu bleiben. Entscheide dich aktiv dafür. Kreise die Entscheidung ein und sprich sie laut aus. 

Dieser Prozess ist nicht einfach und doch unglaublich hilfreich. Du musst das nicht alleine machen. Frag jemanden dem du vertraust und jemand der dich positiv unterstütz (!). Du hast niemanden? Schick mir eine Email und wir lernen uns kostenlos kennen! In meinem Kurs „Dream“ helfe ich dir ebenfalls deine Werte und Träume zu ergründen, falls du dir noch hinsichtlich der „Alternativen“ unsicher bist. Vielleicht ist es ja auch gar nicht dein Job, sondern ein anderes Ziel welches auf dich wartet!

Bist du bereit?

Sina 

Deine Traumverwirklicherin

Sina Zeimert
Sina ZeimertMentorin & Coach für Traumverwirklichung
Damit aus einem „später“ ein „jetzt“ wird. Bist du bereit deine Träume in Ziele zu verwandeln? Ich helfe dir dabei!
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