Hochstapler?!

Wie du endlich aufhörst dich selbst zu manipulieren

„Was tue ich hier eigentlich? „

„Wer glaub ich denn, wer ich bin, das zu sagen!?“

„Was hab ich mir dabei nur gedacht?“

Kennst du solche Gedanken? Ich glaube so gut wie jeder kennt sie. Leider. Versteh mich nicht falsch. Eine Portion Selbstkritik schadet bestimmt nicht. Auch sollte man sicherlich öfter mal das eigene Handeln hinterfragen, aber wenn deine Gedanken fast nur noch selbstkritisch sind, dann ist es Zeit einmal genauer hinzusehen. Hör auf dich selbst zu manipulieren!

Es dreht sich heute alles um deine Gedanken und wie du mit dir selber umgehst. Dazu ist es wichtig, dass du dir deiner eigenen Gedanken bewusst wirst.

Man sollte meinen, man tut das automatisch, denn es ist ja verdammt schwer mal nicht zu denken.

Viele Yogis nennen unsere Gedanken „Monkeymind“, weil das Gehirn wie ein Affe ist und die Gedanken wie Äste an denen der Affe sich lang schwingt und einfach nicht aufhört. Gedanken zu kontrollieren ist etwas vermeintlich einfaches, was aber ungemein schwierig ist. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, heute möchte ich dir das Thema „Hochstaplersyndrom“ einmal bewusst machen, weil es dich sehr daran hindern kann deine Träume umzusetzen.

Das Hochstaplersyndrom ist eigentlich kein Syndrom, also Störung, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal.

Sowohl Männer als auch Frauen betrifft es und, wie du oben schon festgestellt hast, irgendwie betrifft es jeden irgendwann mal. Das Hochstaplersyndrom beschreibt Menschen mit lähmenden Selbstzweifeln. Deine Gedanken reden dir ein, dass du etwas nicht kannst oder tuen solltest. Ein paar Beispiele:

  • Ich bin überhaupt nicht qualifiziert genug um die Projektleitung zu haben. Was hab ich mir dabei nur gedacht? Was mache ich, wenn das auffliegt?
  • Wieso habe ich gesagt, ich würde auch für andere Kinderkleidung nähen? Ich bin gar nicht gut genug darin… Ich glaub ich sag das wieder ab.
  • Diese Präsentation kann ich nicht halten. Sie denken ich bin ein*e Experte/in. Ich bin gar nicht so gut. Ich google die Hälfte meines Wissens. Irgendwer wird eine Frage stellen, die ich nicht beantworten kann.

Liebe*r Träumer*in, es ist gar nicht mal so einfach solche Gedanken zu entdecken. Aber wenn du öfter das Gefühl hast mit deinen Zielen nicht voranzukommen oder „es nicht wert zu sein“, dann solltest du hier genau hinschauen. Hör auf dich selbst zu manipulieren. Wie? Das funktioniert! Und zwar so:

Wie kannst du feststellen, ob du daran arbeiten solltest?

Führe ein Gedankentagebuch. Klingt komisch, mag sein, aber nur wenn du zu Papier (oder in dein Notizapp) schreibst, kannst du deine Gedanken wirklich festhalten (sonst… Monkeymind siehe oben). Du stellst dir eine Erinnerung für jede Stunde und hälst kurz inne, ob du solche Gedanken hattest. Wenn ja, schreib sie genau so auf wie sie waren. Es sieht doch keiner! Wenn du am Ende des Tages deine Liste anguckst, schau mal genau hin, ob es nur normale Selbstkritik ist (1-2x am Tag) oder, ob du dich selbst zerfleischst. Du kannst auch jemanden dem du vertraust bitten drauf zu gucken. Auf diesem Weg stellst du sicher, dass du objektiv bist. Ein gutes Beispiel kannst du hier sehen.

Was kannst du tun, wenn du merkst, dass du zu Selbstzweifeln tendierst?

Beim Hochstaplersyndrom geht es darum, dass du dir selber einredest, dass du gar nicht so gut bist wie alle denken oder, dass du es gar nicht verdient hast XY zu tun / zu haben. Es gilt also „Beweise“ zu sammeln, dass du es sehr wohl verdient hast. Ein paar Ideen dazu:

  • Führst du To-Do Listen? Dann heb sie auf! Nimm dir ein schönes Notizbuch oder eine gute App und hake deine erledigten To-Do’s aus! Vielleicht nutzt du auch meinen Wochenplaner. Kommen Selbstzweifel auf, nimm dir 5 Minuten und Blätter zurück. Sieh dir all deine erledigte To-Do’s an. Auf diesem Weg siehst du, wie viel du schon geschafft hast, um da zu sein wo du jetzt bist.
  • Sammle Erfolge! Ja genau wie deine Mama früher für dich: Ein Ordner mit Zertifikaten, die du erreicht hast. Rechnungen die du erstmalig schreiben konntest. Urkunden von deinem ersten Stadtlauf. Dankesnotizen von Freunden oder Kollegen. In einem Moment voller Selbstzweifel nimm dir die Mappe! Blätter durch die Erfolge. Das sind Beweise! Harte Tatsachen die nicht lügen!

Und zu guter letzt: Mach dir deine Gedanken bewusst! Hör auf dich selbst zu manipulieren!

Bekämpfte das Monkeymind und nimm dir Zeit deine Gedanken zu beobachten! So gut wie alle Artikel die ich über das Hochstaplersyndrom während meiner Recherche gelesen habe, besagen, dass das der allerwichtigste Schritt ist. Bewusst werden! 

Also liebe*r Träumer*in, Zeit deine Selbstzweifel zu bekämpfen und deine Träume anzugehen! Ich helfe dir gerne dabei. KLICK.

Bist du bereit?

Deine Traumverwirklicherin

Sina Hübsch
Sina HübschMentorin & Coach für Traumverwirklichung
Damit aus einem „später“ ein „jetzt“ wird. Bist du bereit deine Träume in Ziele zu verwandeln? Ich helfe dir dabei!
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