Morgen-was?!

Wie du mit 5 Minuten dein Leben veränderst

Spätestens seit dem letzten Dschungelcamp 2018 mit Herrn Yotta ist sie doch irgendwie verschrien. Tausende Menschen haben sich gefragt, was zur Hölle der Typ da macht. Und vor allem warum!? Was stimmt mit dem nicht? Zugegeben, auch ich war etwas peinlich berührt, doch das ist ja nichts seltenes, wenn man Trash-TV zum Zeitvertreib guckt. Und doch muss ich heute mit dem Gerücht, dass eine Morgenroutine nur was für Spinner ist, mal aufräumen. In diesem Artikel erfährst du, warum Morgenroutinen Sinn machen und wie du dir deine eigene Morgenroutine aufbaust, ohne dabei auszusehen, als ob du in die Klapse gehörst. Alles was du brauchst sind 5 Minuten täglich. Morgens.

Vielleicht siehst du dich gerade vor deinem inneren Auge, wie du es nach 6x Snoozebutton drücken, endlich schaffst dich aus dem Bett zu quälen, zur Kaffeemaschine zu schleppen und dann das kurze Schluchzen zu unterdrücken, dass dir rausrutscht, weil Montag ist.

MORGENROUTINE? „Ich schaffe gerade mal so morgens zu überleben“ denkst du jetzt vielleicht.

Und weißt du was, das geht fast allen Menschen so, die mit ihrer Morgenroutine anfangen. Auch Hal Elrod ging es so. Er ist Autor des Buches „Miracle Morning“|Werbung|. Tausende erfolgreiche Menschen schwören auf ihn und/oder die Methode eine Morgenroutine zu etablieren. Unter ihnen auch Steve Jobs, Barack Obama, Oprah Winfrey,… Doch warum? Und worum geht es da?

Vielleicht kennst du das liebe*r Träumer*in: Du bist gerade aufgestanden und der Tag startet. Deine Kinder wollen was von dir, dein Lebensgefährte(in), dein Chef, deine Tante, deine Freundin, dein Hund, der Postbote, der Nachbar und der Callcenteragent auch noch. Und zack, ist es Abends… und eigentlich wolltest du doch noch A, B, C machen. Du fühlst dich ausgelaugt, weil du wieder keine Zeit für dich selber hattest. Du bist müde, abgeschlagen und genervt. Morgen wird alles besser, denkst du dir, gehst schlafen, aber morgen ist genau so wie heute. Aber du hast ja keine Zeit für irgendetwas.

Was ist, wenn 5 Minuten dein Leben verändern könnten?

Ganz ehrlich. Hast du 5 Minuten Morgens Zeit? Könntest du im Zweifel 5 Minuten früher aufstehen. Nur 5!? Die, liebe*r Träumer*in, solltest du dir wert sein, um den oben beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen. Denn alleine mit 5 Minuten, könntest du schon deine eigene Morgenroutine bauen.

Wie läuft deine Morgenroutine ab?

Ganz ehrlich, ich bin gegen dogmatische Morgenroutinen. Es sind deine (!) 5 Minuten. Probier doch verschiedene Dinge aus. Damit du deine kurze Zeit für dich gut nutzt, solltest du jede Minute etwas anderes machen. Such dir Dinge aus die dir gut tun und die dir bei der Erreichung deiner Ziele helfen.

Zum Beispiel:

  • 1 Minute Kniebeugen (glaub mir, dann bist du wach)
  • 1 Minute am offenen Fenster stehen und darüber nachdenken, wofür du dankbar bist (positives Mindset für den Tag —Check)
  • 1 Minute etwas lernen/lesen (je nach Lesegeschwindigkeit könntest du so endlich eine Fremdsprache lernen oder ein Buch lesen, was schon auf deinem Nachtschränkchen eingestaubt ist)
  • 1 Minute Schreiben (Alles raus aus dem Kopf. Intuitives Schreiben nennt man das. Keine Zensur dran setzen, lass alles raus, was sich da aufgestaut hat)
  • 1 Minute Planung (Was ist die EINE Sache die du heute erledigen willst—> Mach diese sofort oder stell dir eine Erinnerung in dein Handy als Termin ein)

Du verstehst das Prinzip? Du kannst jede dieser Minuten mit deinem Lieblingsmedium ersetzen. Du liest nicht gerne? Vielleicht gibts auf Youtube etwas? Du hast einen Terminkalender? Perfekt, nutze ihn diese eine Minute, um deine To-Do’s zu ordnen…

Das Prinzip ist jetzt glaube ich klar. Lass mich dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

In dem Wort Morgenroutine… steckt das Wort: Routine!

Was glaubst du wie lange dein Kopf braucht, um diese 5 Minuten Morgenroutine als Teil deines Alltages anzuerkennen. Also als etwas, das selbstverständlich dazugehört und nicht mit einem „oh ne… dafür früher aufstehen?“ versehen wird? Psychologische Tests haben ergeben, dass es in etwa 66 Tage dauert, bis sich eine Gewohnheit eingestellt hat. Du brauchst also etwas Ausdauer. Ich habe das für mich so gelöst, dass ich unter der Woche eine Morgenroutine habe, aber am Wochenende nicht. Das war meine Belohnung am Anfang, das Ganze durchzuhalten. Vielleicht ist das auch ein Weg für dich?

Aufstehen.

Ich bin kein Morgenmuffel. So gar nicht. Ich stehe auf und schnattere los. Da könnte man denken, dass mir aufstehen einfach fällt. Nein, leider nicht. Ich liebe mein Bett. Doch Hal Elrod hat mir eine mega simple Methode an die Hand gegeben, dir mir wirklich geholfen hat, mich doch aus den Kissen zu quälen: Achte einmal darauf, wie du abends schlafen gehst. Wenn du denkst „Oh man, morgen ist erst Dienstag…. und es ist schon 23 Uhr… das heißt ich kann noch nicht mal mehr 7 Stunden schlafen… ich werde tot müde sein.“, frag dich, was „das“ mit dir beim aufstehen macht. Was glaubst du, wie du dich morgens fühlen wirst? Richtig, genau so wie du es dir eingeredet hast. Die Methode die Hal benutzt ist schlicht und ergreifend das umzukehren: „Morgen ist schon Dienstag, ich habe heute so viel geschafft und jetzt noch ausreichend Zeit morgen ausgeruht aufzustehen. Das wird gar kein Problem.“. Klingt nach Selbstbetrug? Ist es auch! Und ja, die ersten Male hast du wahrscheinlich einen sehr sehr ironischen Unterton im Kopf. Doch spätestens, wenn du morgens aufwachst und dich das erste Mal nicht fühlst, als ob gerade ein Zug über dich gefahren wäre, wirst du deine Einstellung ändern.

Und ein letzter Tipp: NICHT SNOOZEN!

Ja ich weiß. Du liebst deine Snoozetaste vielleicht. Aber die ist tödlich. Überliste dich selbst: Leg dein Handy oder deinen Wecker so hin, dass du aufstehen musst um ihn auszuschalten! Probier es aus. 

Es sind letztlich deine 5 Minuten. Ganz ohne peinliches Gebrüll (außer du willst das gerne machen wie Herr Yotta).

Deine Zeit nur für dich.

Und ich verspreche dir:

  • Du wirst produktiver
  • Du lernst etwas
  • Du wirst positiver
  • Du wirst fitter
  • Du wirst ruhiger

Und wer weiß, vielleicht wirst du wie ich irgendwann sagen, dass dir 5 Minuten Morgenroutine zu kurz sind. Aber was hält dich dann noch auf daraus ein bisschen mehr Zeit nur für dich zu machen?

Jetzt, nicht später!

Deine Traumverwirklicherin

Sina Hübsch
Sina HübschMentorin & Coach für Traumverwirklichung
Damit aus einem „später“ ein „jetzt“ wird. Bist du bereit deine Träume in Ziele zu verwandeln? Ich helfe dir dabei!
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