Ich – einfach unverbesserlich!

Delegieren will gelernt sein

Am besten mache ich es direkt alleine, dann weiß ich, dass es richtig ist. Und was ist wenn du etwas abgibst, derjenige dir aber nicht zeitgerecht das Ergebnis liefert. Albtraum! Kennst du das von dir auch? Dieses Gefühl nichts aus den Händen geben zu können? Ich verstehe dich (sehr gut) und doch muss ich dir leider sagen, du verschenkst damit ungeahnte Möglichkeiten, denn richtig delegieren schafft dir mehr Freiheit. Warum und wie? Das erfährst du im heutigen Artikel.

Ich gebe zu, ich bin im delegieren wirklich eine Niete. Müsste ich mir eine Schulnote geben, würde ich sagen 4-. Warum nicht 6, fragst du dich? Nun, ich habe zumindest ein bisschen dazugelernt was das richtig delegieren angeht. Aber fangen wir von vorne an:

Delegieren? Keiner kann es so wie ich es kann

In manchen Dingen bin ich Perfektionist. Und da weiß ich auch schon wie alles am Ende aussehen soll, wann es fertig sein soll und ganz ehrlich, es ist auch viel einfacher Dinge selbst zu machen, als sie anderen stundenlang zu erklären. Stimmt’s? Beispielsweise diese Homepage, die habe ich am Anfang komplett alleine gemacht. Ich musste Menschen in meinem Umfeld zwar öfter Fragen, weil ich mich noch nicht wirklich auskannte, aber über die Zeit habe ich mich eingefuchst. Sicherlich gab es immer Dinge, wo ich wusste die könnte jemand anders 3x so schnell und 3x so schön wie ich, aber „es ging ja irgendwie“. Bis ich an eine Stelle kam, an der ich nicht mehr weiter wusste.

Was delegieren auch bedeuten kann

Ich ging in die Selbstständigkeit und musste erfahren, dass auch mein Tag nur 24 Stunden hat. Mein Lebensgefährte bot sich an meine Homepage zu gestalten, wohlweislich, dass er bisher nur gesehen hatte wie ich das mache. Zugegeben, ich zögerte kurz, aber nicht weil ich ihm nicht vertraut habe, sondern weil ich Sorge hatte, dass ich ständig etwas zu mäkeln hätte und die Beziehung darunter leiden würde. Delegieren kann ja auch heißen, dass man etwas zurück bekommt mit dem man nicht zufrieden ist. Doch ich sagte ja und sah wie viel Spaß er an einer Sache hatte, die ich mittlerweile hasste. Ich sah wie er immer mehr lernte, welch tolle Ideen er hatte, an die ich noch nicht mal mehr gedacht hatte und wie so „Deine Traumverwirklicherin“ auch immer größer wurde. Delegieren, heißt also auch „andere lernen lassen“!

Delegieren heißt wachsen

Und diese Woche war es mal wieder so weit. Ich musste mal wieder über meinen Schatten springen. Dieses Mal bei meinem Steuerberater. Hier wurde mir angeboten, die ganze Buchhaltung abzugeben. Hier ging es ausnahmsweise bei mir mal garantiert nicht um Perfektion, denn ich wusste, dass die Steuerkanzlei das 1000% besser kann als ich, es ging um ein anderes Thema namens „Geiz“. Warum etwas abgeben, das ich ja auch selbst machen kann,… und dann kamen aber direkt die anderen Gedanken: 

…Nachts nach einem langen Trainingstag

…im Urlaub

…oder dann wenn ich gerne mal einfach nichts tun würde

Und da war mir klar: Es ist mal wieder Zeit „loszulassen“. Delegieren heißt auch wachsen. Denn die Zeit die ich damit verbringen würde, kann ich doch viel besser nutzen um meine Selbstständigkeit auszubauen oder anderen Zielen hinterher zu jagen! Delegieren heisst auch Zeitgewinn! Und das ist es mir definitiv wert.

Delegieren, aber richtig

Falls es dir auch schwer fällt loszulassen, dann habe ich hier meine ultimativen Reflexionsfragen für „Nicht-Delegieren-Könner“ wie mich:

1.) Musst du diese Tätigkeit wirklich selbst machen?

2.) Hältst du es aus, dass das Ergebnis vielleicht anders wird, als wenn du es gemacht hättest, anders aber nicht gleich schlechter heisst?

3.) Gibt es Punkte bei denen du keine Abweichung zulassen kannst? – Die solltest du ganz klar mitteilen

4.) Wann möchtest du ein (Zwischen-)Ergebnis sehen?

Ja, delegieren ist nicht einfach. Gerade wenn es sich um deine Ziele handelt, willst du es perfekt haben. Doch eins sollte dir dieser Artikel zeigen: Wenn du dich traust Dinge abzugeben, wirst du dabei mehr Zeit haben dich auf wichtiges zu fokussieren und anderen die Möglichkeiten geben sich einzubringen und so am Ende ein viel größeres Ziel zu erreichen, als du ursprünglich dachtest. 

Bist du bereit?

Sina 

Deine Traumverwirklicherin

Sina Zeimert
Sina ZeimertMentorin & Coach für Traumverwirklichung
Damit aus einem „später“ ein „jetzt“ wird. Bist du bereit deine Träume in Ziele zu verwandeln? Ich helfe dir dabei!
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